Antarktische Konvergenz

lat. convergenz = zusammentreffen

Treffen warme und kalte Wassermassen an der Grenze zum südpolaren Ozean aufeinander können sie sich zunächst nicht vermischen, denn sie werden durch dort ständig wehenden Westwinde in parallele Ströme gelenkt. So bildet sich eine scharfe Grenzline - die antarktische Konvergenz. In dem kaum mehr als hundert Kilometer breiten Wasserring zwischen dem 49. und 55. südlichen Breitengrad verändert sich die Wassertemperatur abrupt um ca. 6 Grad.

Antarktischer Krill

Fotograf Uwe Kils

(lat. Euphausia superba)

Größe:6 cm

Gewicht:2 g

Der antarktische Krill lebt den Gewässern um die Antarktis. Er ist dort Nahrungsmittel für alle größeren Arten wie Pinguine, Robben und Wale. Mit einer geschätzten Biomasse von über 500 Millionen Tonnen ist der antarktische Krill die erfolgreichste Tierart auf der Welt.

Blauaugen Kormoran

Blauaugen KormoranGröße: 72 cm

Flügelspannweite: 124 cm

Der Blauaugen Kormoran wird auch der Antarktis Kormoran genannt. Er brütet in kleinen Kolonien (20 bis 40 Paaren) auch auf der Antarktischen Halbinsel. Sie benutzen stet die selben auf Felsen liegenden Nester, die sie jedes Jahr ausbessern. Die zwei bis fünf Eier werden von beiden Eltern bebrütet.

Buckelwal

Fotograf Widewitt aus der deutschsprachigen Wikipedia

Wissenschaftlicher Name: Megaptera novaeangliae

Familie: Furchenwale (Balaenopteridae) 

Lebensraum: Der Buckelwal ist in allen polaren bis tropischen Meeren verbreitet. Er hält sich vorwiegend auf dem offenen Meer auf, ist aber in den Fortpflanzungsgebieten auch in Küstennähe anzutreffen.

Länge: Männlich 15 m, weiblich 16 m

Gewicht: bis zu 48 Tonnen

Population: ca. 30.000-40.000 Tiere

Gefährdungsgrad:1 Wikipedia IUCNgefährdet

Schutzstatus: seit 1963 besteht Fangverbot für Buckelwale

Der Name leitet sich vom Verhalten der Tiere ab. Sie tauchen unter Bildung eines Buckels ab. Die Gattungsbezeichung Megaptera (großer Flügel) bezieht sich auf die ausgeprägten Flipper. An den riesigen Vorderflossen ist der Buckelwal leicht zu erkennen.


1) lt. der Roten Liste der bedrohten Tier- und Pflanzenarten der Weltnaturschutzunion (IUCN)

Eselspinguin

Eselspinguin

Größe: 56 bis 66 cm

Gewicht: ca. 6 kg

Der mit seinem wissenschaftlichen Namen (Pygoscelis Papua) nach einem irrtümlich angenommenen Fundort on Neuguinea benannte Eselspinguin ist zugleich die am nördlichsten vorkommende Art dieser Gattung. Sein Erkennungsmerkmal ist der weiße Fleck über dem Auge sowie der leuchtend rote Schnabel. Wenn man sich einer Kolonie Eselspinguine nähert, erkennt man bereits am Geschrei warum diese Pingiunart Eselspinguine genannt werden. Der Eselspinguin legt im Normalfall zwei Eier, deren Brutzeit zwischen 35 und 39 Tagen liegt.