Volkszählung aus dem All

Satellitenbilder zeigen mehr Kaiserpinguine als gedacht - sieben bislang unbekannte Kolonien entdeckt

London/Wien - In der Antarktis Kaiserpinguine zu zählen, gehört zu den eher undankbareren Aufgaben für Zoologen und Ökologen. Denn erstens herrschen an ihren Brutplätzen Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius. Und zweitens brüten die Tiere an eher abgelegenen Orten im Inneren der Antarktis. Wie mühsam das ist, zeigte der Film "Die Reise der Pinguine", der die bis zu 130 cm großen Tiere berühmt machte. Bisher ging man davon aus, dass es rund 300.000 Kaiserpinguine gibt...

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Achtköpfige Antarktis-Mission ist wohlauf

Kontakt zu dem russisch-ukrainischen Team der "Scorpius" in der Anarktis konnte nach Tagen wieder hergestellt werden. Der Treibstoff reicht noch für zweieinhalb Tage, die Abenteurer wollen Chile ansteuern.

Nach mehreren Tagen der Ungewissheit ist der Kontakt zu der russisch-ukrainischen Antarktis-Mission an Bord der Jacht "Scorpius" wieder hergestellt worden. Das achtköpfige Team sei wohlauf und habe am Samstag eine Mail an die Zentrale der Mission im russischen Sotschi abgesetzt,...

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Russisch-ukrainisches Expeditionsteam in Antarktis vermisst

Eine russisch-ukrainische Expedition wird in der Antarktis vermisst. Die achtköpfige Besatzung der Jacht „Scorpius“ habe sich zuletzt in der Nacht auf Dienstag auf dem Weg zu den Südlichen Shetlandinseln gemeldet, teilte eine Sprecherin der Mission gestern im russischen Sotschi mit.

In ihrem letzten Eintrag im Internet berichteten...

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PALAOA - Wie klingt das Südpolarmeer?

Pressemeldung Alfred Wegener Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI)

PalaoaPALAOA steht für PerenniAL Acoustic Observatory in the Antarctic Ocean. Palaoa ist aber auch das hawaiianische Wort für Wal und tatsächlich kann die Forschungsstation mit ihren Unterwassermikrophonen die Gesänge der Meeresriesen hörbar machen. Der kleine Forschungscontainer ist unbemannt und steht unweit der Neumayerstation auf dem Schelfeis der Aktabucht in der Antarktis. Von hier aus werden alle akustischen Signale aus der Unterwasserwelt aufzeichnet. Und unter dem Eis gibt es einiges zuhören: Im antarktischen Ozean lebt eine Reihe von Meeressäugern, die mithilfe von Lauten kommunizieren, jagen und navigieren. Darunter auch der Schwertwal und das größte Tier der Erde, der Blauwal.

Da im antarktischen Winter fast völlige Dunkelheit herrscht, sind biologische Untersuchungen dort nur eingeschränkt möglich. PALAOA ist jedoch von den Sichtverhältnissen unabhängig und nimmt das ganze Jahr über,...

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NASA-Videosimulation: Flug durch eine antarktische Gletscherspalte

Die NASA-Operation "Ice Bridge" untersucht den Einfluss des Klimawandels auf die Antarktis. Ihre beeindruckendste Entdeckung ist eine etwa 30 km lange Spalte im Pine-Island-Gletscher im Westen der Antarktis. Dank einer Simulation (hinter dem Break) können wir nun durch und über diesen Riss fliegen, der im Oktober 2011 zum ersten Mal gesichtet wurde. Da er sich quer fast über die gesamte Gletscherzunge erstreckt...

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Die Ozeanerwärmung lässt Seeelefanten bei der Jagd tiefer tauchen

Seeelefant mit Sensor (c) Alfred Wegener InstitutBremerhaven, 8. Februar 2012, Die globale Erderwärmung wirkt sich auf das Tauchverhalten und die Nahrungssuche der Südlichen Seeelefanten aus. Wie Forscher des Alfred-Wegener-Institutes für Polar- und Meeresforschung in der Helmholtz-Gemeinschaft in einer gemeinsamen Studie mit Biologen und Ozeanographen der Universitäten von Pretoria und Kapstadt herausfanden, tauchen die Robben tiefer, wenn sie in wärmerem Wasser nach Beute jagen. Die Wissenschaftler erklären dieses Verhalten mit dem Abwandern der Beutefische in größere Tiefen und wollen diese These nun mithilfe eines neuen Sensors überprüfen, der die Nahrungsaufnahme der Tiere unter Wasser registriert.

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